неделя, 8 май 2011 г.

Austria's Top Economic News - Week 2-8 May - Deutsche Version

(with a special thanks to The Doctor for the grammar tips!)

Montag

Montag begann mit den letzten Finanzergebnissen von Industrieholding Frauenthal. Der Umsatz der Firma erhöhte sich um 22% auf EUR 139.1m im ersten Quartal des Jahres, während das EBIT auf EUR 5.4m von EUR 1.2m gestiegen ist. Unterstützt von ihren guten Ergebnissen, Frauenthal prognostiziert mehr Wachstum in 2011.

Ottakringer, meine Lieblingsbrauerei immer wenn ich in Wien bin, meldete am Montag, dass ihre Dividende für 2010 mit EUR 1.54 unverändert bleiben. Inzwischen lehnten Telekom Austria und die Serbische Regierung ab, dass sie eine neue Vereinbarung über den Kauf von Telekom Srbija erzielen haben. 

Am Montag gab VIG Re, die Rückversicherungsfirma der Vienna Insurance, bekannt, dass ihr Vorsteuergewinn um 28.6% auf EUR 18.6m im Vorjahr gestiegen ist. Die Prämieneinnahme von der Firma stand auf EUR 280.6m, ein Aufstieg von 9.1%. VIG Re erwartet eine Prämieneinnahme von über EUR 300m in dem aktuellen Jahr. 

Am Montag kam auch die Nachricht, dass Strabag nicht überraschend Österreichs größtes Bauunternehmen in 2010 war. HTI verkündete, dass sie ihr Kapital erhöhen will, als ihre Kredittors für einen Wechsel von seinen Darlehen in Aktien entschieden haben.

Dienstag

Dienstag war auch ein langsamer Tag für die Österreichische Wirtschaft. Nur die Finanzergebnisse von AMAG zog die Aufmerksamkeit auf sich am Morgen. Die Aluminiumgruppe, die kürzlich ihren Börsengang einführte, sagte ihr Umsatz um 27% auf EUR 214.6m in den ersten drei Monaten des Jahres gestiegen ist. Das operative Ergebnis von AMAG stieg um 24% auf EUR 24.6m. Die Führung der Firma ist optimistisch für den Erfolg in dem aktuellen Jahr.

Am Dienstag meldete deutsche AMD, dass ihre Ergebnisse von Problemen in Österreich belastet wurden. Genau das Gegenteil bei der Merkur Versicherung, die sagte, dass ihre 2010 Gewinne auf EUR 6.8m von EUR 2.1m hoch gestiegen sind.

Frauenthal Holding AG, die am Montag solide Ergebnisse veröffentlicht hat, teilte am Dienstag mit, sie eine Anleihe von zwischen EUR 75m und EUR 100m begeben will. Die fünfjährige Anleihe wird in Mai gegeben.

Zwei interessante Eigentumsnachrichten erschienen auch am Dienstag. Immofinanz machte bekannt, dass Investor Rudolf Fries seine Anteile in der Firma erhöhen wird. Inzwischen kaufte Schweizer Sinecura Invest 11% in dem Maschinenspezialist Hirsch Servo.

Mittwoch

Mittwoch startet mit den letzten Nachrichten von Warimpex, deren Vorstand von den Aktionären ermächtigt wurde, das Kapital der Firma um bis zu EUR 5.4m in den nächsten fünf Jahren zu erhöhen. Vielleicht gab es keine Überraschenden von der Aussage des OMV Chefs Gerhard Roiss, dass die Firma ihren Fokus auf Gas und Öl einbehalten wird, trotz der steigenden Nutzung von erneuerbaren Energie. 

Schlechte Nachrichten kamen für die Beschäftigten von Austria Tabak in Niederösterreich. Laut eines Reports von Kurier, will die Firma ihre Zigarettenproduktion in dem Bundesland schließen. Dort arbeiten circa 180 Menschen.

Die wichtigste Nachricht war, jedoch, das nachbesserte Angebot von Telekom Austria für 51% in Telekom Srbija. Die Firma bietet nun bis zu EUR 1.1bn, inklusive EUR 800m als initiale Bezahlung, während der Rest von dem Geschäftsergebnis der serbischen Firma abhängen wird. Leider war die serbische Privatisationkommission schnell zu verkündigen, dass sie die Angebotsablehnung empfehlen will.

Donnerstag

Typisch für Donnerstag war der Tag voller Finanzergebnisse. Lenzing, der Hersteller von Fasern, war erst und verkündigte einen Umsatz von EUR 532.1m für die ersten drei Monaten des Jahres, ein Aufstieg von 46%. Das EBITDA stieg um 66% auf EUR 114.9m, unterstützt von Preiserhöhungen, die gut vom Markt akzeptiert wurden.

Betroffen von der Naturkatastrophe in Japan und der politischen Krise in der Nahost sagte Austrian Airlines (AUA), dass sie einen operativen Verlust von EUR 63.5m in dem ersten Quartal des 2011 gemacht hat. Der Umsatz der Firma blieb unverändert bei EUR 447.4m. AUA erwartet eine Verbesserung ab dem zweiten Quartal.

Inzwischen bestätigte Austria Tabak die Gerüchte von Mittwoch, dass sie ihre letzte Zigarettenproduktion in Österreich schließen will, eine Entscheidung, die 240 Beschäftigten in Hainburg und 80 in Wien arbeitslos machen wird.

Strabag, der den Preis für das Österreichs größtes Bauunternehmen am Montag bekommen hat, sagte am Donnerstag, dass es eine Anleihe von EUR 200m in Mai begeben will.

Autozulieferer Miba gab bekannt, dass ihr Umsatz im Geschäftsjahr 2010/11 um 40% auf EUR 437.2m stieg und, dass die Wirtschaftskrise vorbei ist. Das EBIT der Miba erhöhte auf EUR 54.5m von EUR 16.4m. Das Unternehmen wird einen Umsatz von mehr als EUR 500m für 2011/12 anpeilen.

Update Software AG teilte am Donnerstag mit, dass sein Verlust auf EUR 0.73m in den ersten drei Monaten des Jahres von EUR 1.1m vor einem Jahr verringerte. Der Umsatz gab mit 3.6% auf EUR 6.5m nach. Der Softwarespezialist bestätigt seine Erwartungen von einem Umsatz von EUR 31m im ganzen 2011.

Am Nachmittag meldete der Insolvenzverwalter von JoWooD an, dass er den PC Spielhersteller bis zum Ende Juni verkaufen will.

Und, als erwartet nach den Nachrichten von Mittwoch, der Verkauf von Telekom Srbija zu Telekom Austria wurde am Donnerstag offiziell geplatzt. Trotz des nachbesserten Angebots von Telekom Austria entschied die serbische Regierung die Privatisierung abzusagen.

Freitag

Freitag begann mit der Blue Chip Firma Andritz, die ausgezeichnete Finanzergebnisse für das ersten Quartal des Jahres bekanntmachte. Der Nettogewinn des Anlagenbauers erhöhte sich um 28% auf EUR 37m und sein Umsatz stieg um 26.1% auf EUR 923.7m. Das Unternehmen erwartet einen Aufstieg bei Umsatz und Ergebnis im ganzen 2011.

bwin.party, die neue Firma, die aus der Fusion zwischen der österreichischen Bwin und britischen PartyGaming resultiert, teilte ihre erste Finanzergebnisse am Freitag mit. Der Pro-Forma Umsatz des Unternehmens nahm um 2% auf EUR 217.8m zu.

BTW legte auch Finanzergebnisse offen, die von deutlichen Marketingkosten und Verringerungen in Italien und Spanien belastet wurden. Der Nettogewinn gab um 33.8% auf EUR 3.6m nach, während der Umsatz um nur 3.2% auf EUR 115.6m gestiegen ist.

Unerwartet für viele sagte Leiterplattenunternehmen AT&S, dass es seinen Umsatz auf zwischen EUR 535m und EUR 550m im Geschäftsjahr 2011/12 zu steigen erwartet. Die Steirische Firma prognostiziert eine jährliche Zunahme von 10% bis 13% in den nächsten Jahren.

Schlechte Nachrichten kamen für das Nabucco Projekt, das Gaslieferungen nach Europa diversifizieren muss. Das Baukonsortium der Pipeline sagte am Freitag, dass der Bau des Projekts ab 2013 starten wird und man erste Lieferungen ab 2017 erwarten kann, zwei Jahre später als geschätzt.



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